Künstliche Intelligenz: Wie gelingt eine vertrauenswürdige Verwendung in Deutschland und Europa? So lautete der Titel des Verbraucherrechtstags am 12. Juli. Seit 2015 veranstaltet das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) die Wissenschaftskonferenz, die aktuelle Diskussionen zu verbraucherrechtlichen Fragestellungen aufgreift und im Erfahrungsaustausch mit Experten Impulse für verbraucherrechtspolitische Schwerpunktthemen entwickelt. Professor Georg Borges gehörte zum hochkarätig besetzten Podium.

Ob Diskriminierungsschutz, Transparenz oder Überprüfbarkeit – der Einsatz Künstlicher Intelligenz wirft viele verbraucherrechtliche Fragen auf. Die Verbraucherrechtstage 2021 haben wichtige Einzelaspekte möglicher und notwendiger Regulierungsoptionen in den wissenschaftlichen und öffentlichen Fokus gerückt. Im Rahmen der Session „Bereichsspezifische Herausforderungen von KI-Systemen für den Verbraucherschutz und nationale Handlungsspielräume“ referierte Professor Borges über „KI-Systeme im Bereich der Finanzdienstleistung – Scoring und Robo-advising als Modelle der Zukunft?“
Die unterschiedlichen und facettenreichen Diskurse der rechtswissenschaftlichen Tagung können im Hinblick auf konkrete rechtspolitische Handlungsoptionen zu wichtigen Denkprozessen und Entscheidungen anregen.

 

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